rsyslog

In dem Moment, in dem Sie das Verzeichnis /var/log nur flüchtig einbinden, vermissen Sie im Falle eines Systemabsturzes Ihre Syslog-Dateien. Dem kann durch den Einsatz eines syslog-Servers, z. B. auf einem NAS vorgebeugt werden. Sobald der syslog-Dienst auf dem NAS aktiviert ist, erstellen Sie im Verzeichnis /etc/rsyslog.d die Datei nas.conf mit folgendem Inhalt:

*.* @192.168.4.251:514

Das @-Zeichen steht dafür, dass das UDP-Protokoll benutzt wird. Für TCP müssten Sie zwei @-Zeichen eintragen. Die 192.168.4.251 ist die IP-Adresse meines NAS und müsste von Ihnen angepasst werden. Die 514 steht für den Netzwerk-Port.

Nach einem Neustart des rsyslogd werden die Systemlogs auf dem NAS gespeichert.

$ sudo /etc/init.d/rsyslog restart

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